Warum man mich auch Paul nennt

                                                                                    

Prolog

   

Es war einmal vor langer, langer Zeit Ende der legendären 80er Jahre, da kam ein kleiner errror, der damals im übrigen noch nur Patrick hieß, vom Jugendorchester des OHO, welches heute viele unter dem Namen JOHO kennen ins Große Orchester:

  • Dich brauch' ich jetzt im "Großen"!

sprach der Dirigent Conrad Motyl, der damals sowohl die Jugend, als auch die Erwachsenen leitete.

Der kleine Patrick gehorchte und kam alsdann in beide Orchester zum Proben.


 
 

Hauptteil

 
 

Nach einigen Proben - das große Orchester studierte mal wieder ein neues Potpouri ein - da merkte der kleine Patrick, daß er bei diesem Stück immer schon nach wenigen Takten aus dem Tritt war und sein Spielen nicht mehr mit dem der anderen harmonierte. Er studierte also seine Noten genau und fand auch schnell den Fehler:

  • Herr Motyl, der Paul Linke hat die Noten falsch geschrieben!

sprach der kleine Patrick und das Gelächter der Musiker und des Dirigenten war groß. Es stellte sich nämlich heraus, daß in dem Potpouri "Zu Gast bei Paul Linke" beim Druck in der "3. Trompete"-Stimme eine Viertelpause in einem der ersten Takte nicht mitgedruckt wurde und der kleine Patrick dies auch konsequent durchgehalten hatte, was natürlich recht bald zu unangenehmen Disharmonien führte.


 
   

Epilog

   

Den Musiker hat diese etwas kindliche Bemerkung so gut gefallen, daß sie anfingen, den kleine Patrick "Paul Linke" und recht bald der Kürze wegen nur noch "Paul" zu nennen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tun sie das noch heute.